Mechanik-Integration

Kostensenkung und Prozesssicherheit: Leiterplatten mit integrierten mechanischen Funktionen

Leiterplatte mit mechanischer Funktion
Leiterplatte mit mechanischer Funktion

Dank neuer Bauteile und Verfahren lassen sich mechanische Teile direkt in die Leiterplatte integrieren. Jetzt sind auch abgewinkelte Gewindeteile für 90-Grad-Montage verfügbar.

Gewindeträger für bestückte Leiterplatten zur Befestigung in Gehäusen müssen in der Regel in einem separaten Arbeitsgang angebracht werden. Neue Gewindebuchsen in gegurteter Ausführung hingegen lassen sich automatisch zuführen, das heißt: Die Leiterplatte bleibt in der Fertigungslinie und wird komplett bestückt. Die Muttern beziehungsweise Abstandsbuchsen werden aus dem Blistergurt des SMT-Automaten entnommen, auf den Kontaktflächen (Pad) der Leiterplatte abgelegt und verlötet.


Vorteile:

  • Kein externer Arbeitsgang notwendig

    Gewinde und Kontakteinpressteile
    Gewinde und Kontakteinpressteile
  • Niedrigere Arbeitskosten
  • Die Leiterplatten werden nicht beschädigt
  • Prozesssicherheit

Die Muttern gibt es in Gewindegrößen von M2 bis M5. Die Abstandsbuchsen in gegurteter Ausführung sind in den Durchmessern M3 bzw. 3,6 und 4,2 mm sowie Längen von 3 bis 14 mm erhältlich.

Auch die Kontakteinpressteile für Gewindestifte und Buchsen von M4 bis M8 lassen sich automatisch bestücken. Ein CNC-gesteuerter Einpressautomat setzt die Serienteile ein. Die Kontaktstellen sind als sehr zuverlässig einzustufen und finden zum Beispiel in der Luftfahrt Anwendung.

Sonderlösungen, Tiefenfräsungen, Einbetten

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von interessanten Sonderlösungen, um mechanische Funktionen direkt – und ohne zusätzliche Bauteile – mit der Leiterplatte zu realisieren. Ein Beispiel ist das Feingewinde in dicken Leiterplatten, andere sind Kontaktzungen oder Laschen innerhalb der Leiterplattenkontur.

Produzierbar sind auch Tiefenfräsungen oder das Einbetten kompletter Bauteile in die Leiterplatte. GED kann mechanische Daten direkt in die E-CAD Systeme übernehmen. Auch die Ausgabe mechanischer Daten in Standardformaten wie dxf oder idf kann geliefert werden, ebenso CATIA und andere M-CAD Formate.

Zungen und Laschen an der Leiterplatte
Zungen und Laschen an der Leiterplatte

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Formula Student

GED fördert aktiv Elektroniker-Nachwuchs der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Vom 29. Juli bis zum 3. August 2014 fand die Formula Student Germany (FSG) am Hockenheimring statt. Erstmals nahm das BRS-Motorsport-Team der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in der Elektroklasse teil. GED sponsert das Projekt seit dem Jahr 2013 mit fachlicher Beratung bei der Auslegung und dem Design zuverlässiger Elektronik sowie mit der Lieferung der Leiterplatten und der Beschaffung von e-CAD-Stationen.


3.000 Studierende in 115 Teams aus aller Welt

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Das Formula Student BRS-Team startete mit dem E45 vom 29.7. bis 3.8.2014 am Hockenheimring. Der E45 war erstmals mit dabei – und überzeugte gleich mit einer guten Platzierung im vorderen Mittelfeld. Von 115 Teams starteten 40 Teams in der E-Klasse. Quelle/Foto: © FSG-Scheuplein

Insgesamt waren 115 Teams – (dahinter stehen rund 3.000 Studierende) – aus aller Welt zur FSG in die Kurpfalz gereist. Von diesen starteten 40 Teams in der E-Klasse. Die Studierenden arbeiten freiwillig und zum Teil auch in der Freizeit zusätzlich zum Studium an der Entwicklung und Fertigung des Rennwagens; sie stammen aus den universitären Fachrichtungen Konstruktion, Ingenieurswesen und Informatik und koordinieren sich in weiten Bereichen selbstständig. Eine beachtliche Leistung der jungen Leute!

GED-Praktikant Mitglied des BRS-Motorsport-Teams

Wichtiges Mitglied des rund 15-köpfigen studentischen Entwicklerteams für die Elektronik ist Timo Oster, der seit dem Jahr 2012 bei GED Erfahrung im Praktikum sammeln konnte. Über ihn brachte GED gute Unterstützung und Ideen für die sicherheitsrelevanten Schaltungsteile mit ein. GED stellte auch das Fachpersonal für die Sicherheitsaudits der Leistungselektronik, ohne die keine Zulassung beim Formula Student-Wettbewerb möglich ist.

Großes Jury-Lob für Premieren-Prototyp

Erst vor wenigen Wochen fuhr der auf den Namen „Rosana“ getaufte Rennwagen E45 überhaupt die ersten Meter und man hätte kaum gedacht, wie konkurrenzfähig Team und Fahrzeug nun bei der FSG antreten konnten. Von der Jury gab es großes Lob für das gute Design und die hohe Performance als Erstjahres-Elektrofahrzeug. Das war bisher überhaupt erst zum zweiten Mal bei einem E-Fahrzeug im ersten Durchgang der Fall.

E-Rennwagen mit klar verbesserter Performance gegenüber Verbrennungsmotor-Fahrzeugen

Der Elektro-Rennwagen wurde komplett neu entwickelt. Neben der Elektronik gab es weitere innovative Weiterentwicklungen gegenüber den Verbrennungsmotor-Fahrzeugen der Vorjahre: Durch Einsatz von Carbonteilen etwa gab es aerodynamische Verbesserungen und auch beim Fahrwerk konnten durch neue Techniken Verbesserungen erreicht werden. Im BRS-Team arbeiten 68 Studierende der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg quer aus fast allen Fachbereichen: Ingenieure, Journalisten, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler.

Letzte News – dritter Platz in Italien: Vom 29.8. bis 1.9.2014 nahm das BRS-Rennteam erstmals an einem europäischen Wettbewerb teil: der Formula ATA in Italien, der „Formula Electric Italy 2014“ auf dem Riccardo Paletti Circuit in der Nähe von Parma. Dort wo sonst Ferrari und Maserati ihre Rennen austragen, flitzten jetzt die Renner des italienischen Formula Student Wettbewerbs über die Piste. 30 Studenten aus dem BRS-Rennteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg waren an die Rennstrecke in Italien angereist. Von 21 Elektro-Teams konnten die St. Augustiner den 3. Platz erreichen! Glückwunsch!

Hier einige Impressionen vom letzten Rennen in Italien, das für das Team mit einem hervorragenden dritten Platz endete. Copyright: BRS Motorsport

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