25 Jahre GED: "Gemeinsam in die Zukunft"
"Gemeinsam in die Zukunft": Unter diesem Motto stand am 28. Oktober 2011 die Feier zum 25-jährigen Firmenjubiläum der GED Gesellschaft für Elektronik und Design mbH. Das Elektronik-Dienstleistungsunternehmen aus Ruppichteroth hatte in den Wissenspark Odysseum in Köln eingeladen. Unter den Gästen waren der Bürgermeister von Ruppichteroth, Mario Loskill, der Ehrenvorsitzende des Fachverbandes Elektronik-Design (FED), Dr. Werner Witte, FED-Vorstandsmitglied Prof. Rainer Thüringer sowie viele Kunden und Weggefährten des Unternehmens.
Früher pure Science Fiction, heute Alltags-Hightech

Gerade für Elektronik gilt: Was heute selbstverständlich ist, war ein halbes Jahrhundert früher noch Science Fiction oder Technik-Träumerei. Davon konnten sich die rund 100 Gäste der GED-Jubiläumsveranstaltung gleich zu Beginn ein unterhaltsames Bild machen. Ein 50 Jahre alter Film zur Zukunft der Mobilität zeigte futuristische Hightech, die heute Alltag ist, unter anderem Navigationssysteme und Tempomat, Spurassistenzsysteme und Elektrofahrzeuge. Hanno Platz, GED-Geschäftsführer, brachte es in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt: "Wer von uns hätte erwartet, dass sich heute praktisch jeder Technologien leisten kann, die damals wie pure Science Fiction angemutet haben?"
Menschen mit Pioniergeist gefragt
Dass es jede Menge Pioniergeist, Wissen und Fertigkeiten braucht, um neue Technologien nutzbringend anzuwenden, das erfuhren die Festgäste dann auf der interaktiven Entdeckertour durch das Odysseum. Nicht zuletzt eine Runde im originalen Astronautentrainer sorgte für manches Aha-Erlebnis unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
In seiner anschließenden Laudatio betonte Dr. Werner Witte, Ehrenmitglied und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des FED, die Bedeutung aktuellen Know-hows für die Zukunftsfähigkeit des Elektronik-Standortes Deutschland. Wesentliche Voraussetzung dafür: eine fundierte, hochqualitative Ausbildung. Wichtige Schritte seien bereits getan – etwa mit dem Einsatz des FED, in dem Hanno Platz und die GED seit langem aktiv sind, für die Entwicklung eines einheitlichen Berufsbildes und einer zertifizierten Ausbildung für Elektronik-Designer.
Wie verschwendet man etwas, was nicht weniger werden kann?
Ein Beispiel für aktuelles Know-how und wie man es in innovative Produkte ummünzt, hatte die GED mit im Gepäck: Hanno Platz verkündete den offiziellen Serienstart der EM-box. Die GED-Eigenentwicklung ist ein intelligentes Batteriemanagement-System. Das ultrakompakte, ergonomisch gestaltete Gerät ist in diesem Funktionsumfang weltweit einzigartig am Yacht- und Bootsmarkt.
Ein künstlerischer Glanzpunkt krönte abschließend das abwechslungsreiche Abendprogramm. Für ihn sorgte Martin Buchholz von der TU Braunschweig. Der mehrfache deutsche Science-Slam-Sieger begeisterte die Festgäste mit einem humorvollen Vortrag über Energie und die Frage "Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?"
25 Jahre GED: eine kurze Chronik
1986 gegründet, war und ist die GED ein Pionier in verschiedenen Bereichen der Aufbau- und Verbindungstechnologie. GED bietet heute einen Elektronik-Entwicklungsservice mit den Schwerpunkten: Miniaturisierung, Kostenoptimierung, komplexe Elektronikprodukte für die Industrie. Eigene Technologieentwicklungen wie SMARTflex, 3 D-Elektronik, SMARTsensor Low-Power-Design sowie Konzepte für die Leistungselektronik sind Basis für optimale und zuverlässige Serienprodukte. Beispiele sind Steuergerät für Nutzfahrzeug, Sensoren für die Magnetbahn Transrapid oder Batteriemanagementsysteme für Boote.





